Lieber Leser, hiermit wirst du Zeuge wie ein Roman aus dem Urgrund hervorgezogen wird. Dies geschieht mit Intuitionen, schöpferischer Kreativität und Fantasie.
Intuitionen sind direkte Eingebungen von dem Schöpfer. Kreativität ist die schöpferische Arbeit dabei. Zum Beispiel Bleistiftspitzen. Und Fantasie ist die menschliche Schöpferkraft die durch die Umwelteinflüsse und Erziehung entwickelt oder unterdückt wird. Oft auch Fehlgeleitet.
Ich mache keinen Plan und schreibe einfach los nachdem ich den Computer eingeschaltet habe. Was herauskommt weiss ich vorher nicht. Nur eine gewisse Atmosphäre entwickle ich in meinem Kopf. Das heisst eine vergnügliche, besserwisserische, zornige und was weiss ich noch für gefühlsgeladene Landschaften. Und dann fliesst der Text. Gehen wir also nun auf die Reise.
Kleiner Ausschnitt aus meinem Inkarnationsverlauf
Ich stelle jetzt den Empfang meiner Intuitionen auf volle Empfangsbereitschaft und schwinge fast unbewusst meine Feder. Mal sehen, was dabei herauskommt. Ahhh, jetzt fangen sie an zu fliessen. Die Intuitionen natürlich. Ich fange an zu kritzeln so schnell es mir meine Hand erlaubt. Verzeihe mir, lieber Leser, kleine Unperfektheiten in der Wiedergabe meines Intuitionsflusses. Der intuitionsgetreu wiedergegebene Sinn und Sachverhalt sind mir wichtiger als schön gehobelte Worte auf weissem Papier. Nein, ich habe gelogen. Ich bin in die eitle Falle gestolpert. Ich benütze standesgemäss einen Computer und hacke die mir eingegebenen Intuitionen mit flinker Hand auf die Tasten wo sie von dort aus auf die Festplatte übertragen und gespeichert werden.
Vielleicht klingt dieser trockene, technisch angehauchte Satz in fünfzig Jahren romantischer. Warten wir es ab. Ich schweife gerne ab. Eine stilistische Sünde von mir ...Bilder steigen auf. Meine Fantasie schaltet sich durch. Jetzt gibt es ein Gemisch von göttlich inspirierten Intuitionen und menschlich angehauchter Fantasie. Wenn ich diesen Abschnitt abgeschlossen habe werde ich selbst überrascht sein was da herauskommt. So wie ich fast dieses ganze Buch ohne Plan aus meinem Kopf herausleiere und ich nie weiss wohin der Zug geht. Dies ist eben meine Art zu schreiben. Mühelos noch dazu. Weil ich keine schweisstreibende Überlegungen anstellen muss wie ein Satz geschliffener dargestellt werden kann oder wie ich meinen Verstand intelligenter zur Schau stellen kann. Ein freudiges , lockeres und befreiendes Schreiben, wie ich dem geneigten Leser mitteilen darf.
Babylon..., Baby..., Nein, jetzt komme ich auf eine andere Zeitschiene. Ich bin noch etliche tausend Jahre vor Babylon in meine damalige Inkarnation geschlüpft. Brrr, es war kalt und eben wurde ich von dem warmen Leib meiner Mutter unsanft auf den Blätterboden gelegt. Ich war geboren! Eine wahrhaft unsanfte Angelegenheit. Mit trockenem Gras wischte man mich ab und wickelte mich dann in warme Pelze. Erschöpft schlief ich in den Armen meiner Mutter ein und es folgte ein Schlafen und ein Saugen was mir ein himmlisch schmeckendes Getränk verschaffte.
Ich wuchs heran und genoss die herrlichen Freiheiten meiner Jugend. Ich ahmte spielend die Tätigkeiten der Erwachsenen nach. Dies war Lernen in seiner natürlichsten Form. Mit Freude, Lust und spielend brachte ich mir selbst das Wichtigste bei, was ich als erwachsener Mann brauchen würde. Nur hin und wieder wurde ich von den Erwachsenen beraten. Manche Tolpatschigkeit von mir wurde lachend übergangen. Strafe und Rechthaberei kannte man noch nicht. So wurde ich zu einem selbstbewussten, fröhlichen jungen Mann erzogen. Nein, nicht erzogen. Ich selbst erzog mich an den Beispielen die mir die Erwachsenen freudig vorführten. Muss ich noch weiteres von dieser Inkarnation aus grauer Vorzeit berichten? Nein, nur soviel, dass mir die grauen Vorzeiten die liebsten Erinnerungen bescheren wenn ich die Gelegenheit bekam meine Inkarnationen zu überblicken.
Fortsetzung folgt!
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